Rezension auf literature.de

Die Website literature.de schreibt über „Arthur und die Vergessenen Bücher“:

„Arthur, 14 Jahre alt, ist ein richtiger Büchernarr und erzählt uns seine unglaubliche Geschichte: Alles begann mit der Begegnung mit Johann Lackmann, einem Bekannten seines Vaters, der ein Antiquariat besitzt. Dort hält sich Arthur seit längerem in seiner Freizeit auf, denn der „Bücherwurm“ – so nennt Arthur den Antiquar – bietet ihm an, in den Schulferien in seinem Buchladen auszuhelfen. Eines Tages wird Lackmann von einem eigenartigen Mann in seinem Antiquariat überfallen, wo er einige Zeit später von Arthur gefesselt vorgefunden und befreit wird.

Nach dem Überfall bleibt dem Bücherwurm nichts anderes übrig, als Arthur und seine Enkelin Larissa in sein Geheimnis einzuweihen: das der Vergessenen Bücher. So beginnt das spannende Abenteuer, das Arthur und Larissa von Deutschland nach Amsterdam und schließlich nach Bologna führt.

Die Vergessenen Bücher, 13 an der Zahl, sind die Schriften von einem alten Volk von Magiern aus der arabischen Wüste, die später in der Bibliothek von Córdoba aufbewahrt wurden bis diese einem Brand zum Opfer fiel. Seither sind die Bücher an verschiedenen Orten versteckt, denn die unglaubliche Macht, die von den Büchern ausgeht, zieht natürlich auch finstere Gestalten an. Diese werden die „Sucher“ genannt und sie wollen die Vergessenen Bücher unter allen Umständen finden, um damit die Welt zu beherrschen. Aber die einzigen, die wissen, wo sich die Vergessenen Bücher befinden, sind die „Bewahrer“. Ihre Aufgabe besteht darin, je eines der vergessenen Bücher versteckt zu halten und vor den Suchern zu schützen. Durch das Ableben eines „Bewahrers“ kann sich die Spur eines Buches aber auch völlig verlieren. So war es beim Buch der Antworten, von dem es nun eine vage Spur gibt, die nach Amsterdam führt.

Lackmann ist mittlerweile zu alt, um sich selbst auf den Weg zu machen und schickt deshalb Arthur und Larissa auf die gefährliche Reise. Arthur, der dabei eine besondere Fähigkeit an sich entdeckt, wächst über sich selbst hinaus. Die beiden kennen jedoch längst nicht alle Hintergründe und müssen viele Rätsel lösen und Herausforderungen bestehen, wobei sie stets auf wohlwollende Helfer zählen können.

Das Buch mit einer Altersempfehlung ab 10 Jahren ist spannend und abenteuerlich – genau richtig für kleine Leseratten. Auch wenn das Buch eine Lanze für Bücher bei Kindern und Jugendlichen brechen soll, kommen die neuen Medien nicht zu kurz und so suchen Arthur und Larissa nach neuen Hinweisen im Internet und nutzen Google und Wikipedia. Es handelt sich hierbei eben nicht um einen alten Schinken, sondern um zeitlose Jugendliteratur, die dem Lesen huldigt ohne zu nostalgisch zu sein.

Die fantastische Geschichte zieht junge Leser in ihren Bann und hält mit Arthur und Larissa sympathische Charaktere bereit, mit denen sie sich gut identifizieren können. Ein rundum gelungenes Kinder-und Jugendbuch mit schönen Schwarz-Weiß-Illustrationen von Laurence Sartin.

Christine Wengert“

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