Rezension auf Media-Mania

Und wieder eine schöne Rezension: Christina Liebeck schreibt auf Media-Mania über Arthur:

„Der vierzehnjährige Arthur ist eigentlich ein ganz normaler Junge, der sich für Linkin Park und PC-Games interessiert – bis ihn plötzlich seine Freundschaft zu einem alten Antiquar geradewegs in das größte Abenteuer seines Lebens führt. Eigentlich hilft Arthur im Laden des „Bücherwurms“ nur während der Ferien aus, doch dann wird der alte Herr Lackmann von seltsamen Gestalten überfallen, die offensichtlich auf der Suche nach einem wertvollen Buch sind.

Wie wertvoll, ahnt Arthur zuerst nicht, bis der Bücherwurm ihn in das Geheimnis der „Vergessenen Bücher“ einweiht. Diese Bücher sind teils böse, teils neutral, teils gut, sie alle sind aber von ungeheurer Macht und wer sie besitzt, kann die Welt beherrschen. Um diese uralten Bücher zu beschützen, gibt es die „Bewahrer“.

Doch nun ist eine Reihe von finsteren Gestalten hinter einem bestimmten Buch her, das seit vielen Jahren verschollen war. Arthur wird gemeinsam mit Larissa, der Enkelin des Bücherwurms, auf eine abenteuerliche Reise geschickt: Gemeinsam sollen die beiden Kinder das „Buch der Antworten“ finden, und zwar bevor es den bösen Widersachern der Bewahrer in die Hände fällt. Ihre Reise führt Arthur und Larissa zunächst nach Amsterdam, dann nach Bologna – und bringt die beiden in allerhöchste Gefahr …

Bücher, die großartige Geheimnisse und unglaubliche Gefahren in sich bergen – nicht ganz neu, aber Autor Gerd Ruebenstrunk hat dieses Thema so fantasievoll und lebendig umgesetzt, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag! Die Geschichte ist wunderbar aufregend, immer realistisch, aber gleichzeitig geheimnisvoll und hochspannend. Im Mittelpunkt des Abenteuers, das für Leser ab etwa zehn Jahren geeignet ist, steht Arthur, der als Ich-Erzähler von der Suche nach den Vergessenen Büchern berichtet. Der Vierzehnjährige benimmt sich wie ein typischer Jugendlicher – er hat keine Lust sich vorschreiben zu lassen, was er tun soll, Larissa findet er zuerst ziemlich blöd und das Abenteuer zunächst mehr nervig als spannend. Natürlich hat Arthur auch Angst: Angst vor den unbekannten Herausforderungen, die diese Reise mit sich bringt, und Angst vor den dunklen Verfolgern, die sich so gar nicht abschütteln lassen bei dieser Jagd durch halb Europa.

Besonders die Schilderungen aus Amsterdam und Bologna sind großartig zu lesen, denn zum Glück treffen Arthur und Larissa auf ihrem Weg viele Verbündete, die auf der Seite der Bewahrer stehen und die beiden tatkräftig unterstützen. Die Schilderungen der Grachten in Amsterdam, der kleinen Häuschen, der verwinkelten Gassen oder der schiefen Türme in Bologna sind liebevoll und lebensecht, so dass man sich fast mit auf der Reise wähnt.

Das Buch ist zudem noch wunderschön aufgemacht mit Goldprägung und einem Lesebändchen und mit tollen Illustrationen aus der Feder von Laurence Sartin verziert. Ein toller, spannender Lesespaß für alle Kinder, die Abenteuer und Bücher lieben! Auf die Fortsetzung und Arthurs weitere Abenteuer darf man gespannt sein.“

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