Rezension in der WAZ / NRZ

Eine schöne Rezension von Maren Schürmann in der WAZ / NRZ über Arthur:

„Schon wieder ein Buch über Bücher. Will da jemand an den Erfolg anderer Titel anknüpfen? Der Schatten des Windes, Die unendliche Geschichte, Tintenherz . . . Doch „Arthur und die vergessenen Bücher” ist keine Kopie, es ist etwas eigenes, das sich nicht in eine Schublade schieben lässt. Ruebenstrunk erzählt ein Abenteuer nicht nur für Kinder, dabei zeigt er Spannendes in der Realität und verbindet es mit einem Hauch Fantasie.

Arthur arbeitet in den Ferien bei einem Buchhändler, der ein Geheimnis hütet: Das der vergessenen Bücher, die seinem Besitzer eine unendliche Macht verleihen. Eines der Exemplare taucht in den Niederlanden auf, das Buch der Antworten. Doch bevor die unberechenbare Madame Slivitsky diesen Schatz findet, schickt der Buchhändler lieber den 14-Jährigen und seine Enkelin Larissa auf die Suche. „Ein Buch zu suchen, das war eine Sache”, konstatiert Arthur nach einer rasanten Verfolgungsjagd. „Sein ganzes Leben zu opfern – das war etwas ganz anderes. Etwas, zu dem ich nicht bereit war.”

Die Spur führt sie nach Amsterdam, dessen Atmosphäre Ruebenstrunk wunderbar eingefangen hat, mit einer einfachen, doch gewählten Sprache. So wird seine Geschichte zum Reisebericht. Die Gassen und Grachten sieht man fast vor sich.

Dort müssen Arthur und Larissa viele Rätsel lösen, dabei helfen nicht nur Bibliotheken, sondern auch das Internet. Ruebenstrunk vermittelt, dass das Buch das Besondere ist, das Internet das Alltägliche in der Welt der Jugendlichen.

Arthurs Geschichte ist abgeschlossen. Doch Fragen bleiben offen. Das soll sich bei dieser Trilogie nicht ändern, sagt Ruebenstrunk, der gerade den zweiten Teil schreibt für den Sommer 2010. „Einige Fragen müssen offen bleiben, wie im richtigen Leben”, sagt Ruebenstrunk. „Wer alle Fragen beantwortet, nimmt der Geschichte das Geheimnis.”

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