Über die Realität in Arthur und die Vergessenen Bücher

Viele Menschen sind erstaunt, wenn ich ihnen berichte, dass die meisten Handlungsorte und Organisationen, die in Arthur und die Vergessenen Bücher beschrieben werden, wirklich existieren. Hier eine kleine Liste mit Beispielen:

  • Der Bahnhof von Amsterdam ist eine riesige Baustelle – und wird es auch noch für ein paar Jahre bleiben.
  • Das Hotel Krasnapolsky gibt es wirklich.
  • Das Haus mit den Blutflecken kann man tatsächlich an der Amstel besichtigen (zumindest von außen). Die beschriebenen Zeichnungen sind klar erkennbar, und auch der historische Hintergrund entspricht der Wahrheit.
  • Den Beginenhof in der Innenstadt gibt es ebenso wie die Schuttersgalerij, in der das beschriebene Gemälde hängt. Es ist das erste Bild links, wenn man von der Kalverstraat aus in die Galerie eintritt.
  • Die Sportsfreunde der Sperrtechnik, bei denen Larissa Mitglied ist, sind ein sehr reger Verein, der regelmäßig Meisterschaften im Schlossknacken veranstaltet. Ich bin zwar kein Mitglied, hoffe jedoch, dass ich das Vorgehen beim Schlossöffnen einigermaßen korrekt beschrieben habe.
  • Wer sich ein Bild von Teylers Museum in Haarlem verschaffen möchte, der findet eine sehr schöne virtuelle Führung auf der Website des Museums.
  • Über die Searching Eyes kann man sich ebenfalls im Internet näher informieren.
  • Die beschriebene Zugverbindung von Amsterdam nach Bologna existierte zumindest nach dem Fahrplan 2008.
  • Die Unterwelt von Bologna gibt es wirklich, man kann sogar als Besucher geführte Touren entlang der unterirdischen Flüsse und Kanäle buchen. Die Tunnel sind in der Tat Zufluchtsort vieler Ausgestoßener, die dort ihr Leben fristen. Ein sehr schönes Buch darüber ist der Krimi „Unter den Mauern von Bologna“ von Loriano Macchiavelli.
  • Auch das Modell der mittelalterlichen Türme existiert so, wie ich es beschrieben habe.
  • Der älteren Dame, die Larissa und Arthur in den Sala dello Stabat Mater im Archiginnasio einlässt, bin ich selbst begegnet, als ich in der Bibliothek recherchieren wollte. Ohne Ausweis wollte man mich nicht hineinlassen. Frustriert strich ich durch die frei zugänglichen Flure und kaufte der Dame eine Broschüre über den Palast ab. Darüber war sie wohl so froh, dass sie mir wenige Minuten später winkte und mir unaufgefordert die riesige Tür zum Lesesaal aufschloss. So konnte ich wenigstens etwas mehr für meine Geschichte mitnehmen.

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