Über Rezensionen

Mein erstes Buch, „Explosion in der Motorenhalle“, ist wahrscheinlich so unauffällig, dass sich niemand die Mühe gemacht hat, es zu besprechen und zu bewerten. Und das seit über einem Jahr.

Deshalb ist es eine völlig neue Erfahrung für mich, auf einmal so viele Rezensionen zu lesen, und das bereits im ersten Monat nach dem Erscheinen von „Arthur und die Vergessenen Bücher“. Und ich bin erstaunt, was die Leser so schreiben, was ihnen auffällt, was sie als alltäglich abtun und gar nicht erst erwähnen.

So werden zum Beispiel meine mit viel Liebe entstandenen Nebenfiguren so gut wie nie erwähnt, ob es nun Jan, der schwule Lebenspartner des Amsterdamer Antiquars van Wolfen (ab Seite 91) oder der verschrobene Verschwörungstheoretiker Di Stefano (ab Seite 286) in Bologna ist.

Daran muss ich mich wohl gewöhnen. Manchmal möchte ich zwar ausrufen: „Habt ihr denn das und das gar nicht gesehen?!“ Aber es ist wohl so, dass sich jeder Leser seinen eigenen Arthur schafft. Und das ist auch gut so, beweist es doch, dass der Roman genügend Raum für die eigene Phantasie bietet.

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