Eine 15-jährige Leserin schreibt über Arthur

Anna-Katharina Dusella ist 15 Jahre alt und veröffentlicht regelmäßig Buchtipps auf der Website der Buchhandlung zum Gallusturm in Bad Säckingen. Dort hat sie sich auch mit Arthur befasst:

Inhalt: Die Hauptperson dieses Buches ist Arthur. Er selbst sieht sich nicht als Held, gerät völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer und hat die besondere Gabe, unter Tausenden von Büchern auf Anhieb „das Richtige“ zu entdecken.

Als Arthur nun den „Bücherwurm“ kennen lernt, wie er einen Antiquariaten nennt, ahnt er nicht, dass es so mächtige Bücher gibt, die über Leben und Tod entscheiden können, dass sie von eigenen Wächtern versteckt und bewacht werden müssen, damit niemand sie finden kann. Weiterlesen

Rezension des Borromäusvereins

Beate Mainka schreibt auf Medienprofile , der Buchempfehlungswebsite des Borromäusvereins, über Arthur:  „Arthur, 12 Jahre, bekommt einen Ferienjob bei einem Antiquar. Allmählich dämmert ihm, dass der alte Büchernarr anscheinend ein Geheimnis bewahrt, in das auch seine Enkelin, die etwas nervige Larissa, involviert ist. Doch dass Arthur zur Schlüsselfigur um die Suche nach den sagenhaften Vergessenen Büchern werden wird und ihm eine aufregende Schnitzeljagd quer durch Europa bevorsteht, das hätte er sich in seinen kühnsten Ferienträumen nicht vorstellen können. Und Larissa ist gar nicht so übel. – Wieder droht man uns eine Fantasy-Trilogie an, deren erster Band sich bei näherem Hinsehen jedoch als eine intelligent gemachte, ideenreiche und höchst spannend erzählte Geschichte entpuppt, die zudem Dank eines befriedigenden Endes für sich stehen kann. Ruebenstrunk liefert den Beweis, dass auch deutsche Autoren gute Fantasy schreiben können, mit frischen Charakteren und überraschenden Variationen, die das Denkvermögen ihrer Leser fördern. Sollte in jedem Bestand verfügbar sein!“

Hurra! Der Rohbau steht!

Wer nicht schon einmal über eine halbe Million Zeichen in halbwegs sinnvoller Aneinanderreihung zu Papier gebracht hat, der wird das Gefühl kaum verstehen können, das einen ergreift, wenn man die magischen vier Buchstaben ENDE mit der gebotenen Langsamkeit eingibt. Diese Mischung aus Erleichterung, Befriedigung und Erschöpfung durfte ich vor drei Tagen bei Fertigstellung des  Rohmanuskripts des zweiten Arthur-Bandes wieder einmal verspüren. Es ist zwar erst der Rohtext, aber damit ist die Knochenarbeit geschafft.

Ich vergleiche das Bücherschreiben gerne mit dem Hausbau. Zuerst kommt die Skizze des Architekten – das ist das Exposé. Es folgen die detaillierten Baupläne, in unserem Fall der Kapitelplan. Dann wird das Bauwerk errichtet – das ist das Rohmanuskript. Anschließend wird der Putz aufgebracht, die Böden gelegt, kurz: Es wird schöngemacht. Das ist die Überarbeitung des Rohtextes.  Aber die meiste Plackerei liegt bei den Bauarbeitern und Maurern, die die Baugrube ausheben und den Rohbau errichten müssen. Und deshalb bin ich so froh, dass das hinter mir liegt.

Jetzt habe ich den Text erst einmal einige Tage ruhen lassen, und morgen nehme ich den Stift zur Hand und arbeite ihn mit kritischen Augen durch. Und erst danach bekommt ihn das erste Mal jemand anderes zu sehen, zwecks Feedback für die zweite Überarbeitung.

Aber darüber berichte ich im nächsten Eintrag.