Edinburgh – der zweite Tag

Nachdem es letzte Nacht noch geschneit und gefroren hat, war der Tag heute überraschend freundlich. Blauer Himmel, Sonnenschein und Temperaturen um die sechs Grad. Genau das richtige Wetter zur Erforschung des alten Edinburgh.

Der erste Weg führte mich am Morgen auf Edinburgh Castle. Wer hier an eine Burg denkt wie beispielsweise eine Ritterburg, der täuscht sich gewaltig. Es ist eine riesige Anlage, die da auf dem Basalthügel im Herzen Edinburghs liegt. Es gibt verschiedene Museen, Cafés, einen Palast, Wachttürme, Kerker und und und. Und vor allem hat man einen herrlichen Blick über die Stadt bis zum Firth of Forth.

Blick von Edinburgh Castle auf die New Town

Blick von Edinburgh Castle nach Süden

Erstaunlich war der folgende Anblick, der mich im königlichen Palast erwartete:

Panzerschrank im Palast

Die Erklärung folgte kurz darauf: Hier im Palast werden die Kronjuwelen Schottlands aufbewahrt, die für die Schotten von unschätzbarem Wert sind. Deshalb also die Sicherhetsvorkehrungen.

Vom Castle aus führte mich der Weg dann kreuz und quer durch die Altstadt. Dabei hatten es mir natürlich hauptsächlich die versteckten Ecken angetan wie die vielen „Closes“, Hinterhöfe, die nur durch schmale Gewölbegänge zu erreichen sind.

Durchgang zwischen zwei Häusern

Hinterhof

Ich habe natürlich noch viel mehr erkundet, aber davon möchte ich hier nichts verraten. Das kommt in den dritten Band von Arthur.

Etwas freundlicher sah es in der Victoria Street und am Grassmarket aus, wo bunte Ladenfronten gegen das Grau der Altstadt Akzente setzen. Hier beginnt auch schon das Universitätsviertel der Stadt.

Victoria Street

Grassmarket

Etwas düsterer wurde es dann wieder auf dem Greyfriars Friedhof, wo, wie manche behaupten, auch heute noch ein Poltergeist sein Unwesen treiben soll. Ich bin ihm leider nicht begegnet.

Greyfriars Churchyard

Am Nachmittag bin ich dann mit dem Bus nach Haymarket gefahren und von dort durch die Neustadt gewandert, die stellenweise ja auch schon recht historisch ist. Danach habe ich die schottische Nationalgalerie besucht (tolle Gemälde von Rembrandt, Tizian, Rubens und vielen anderen) und mich von dort erneut die Stufen in die Altstadt hochgekämpft.

Nationalgalerie im Tal

Die erste Treppe zur Altstadt hoch ...

... und die zweite

Und jetzt hab ich mir meinen Feierabend verdient. Bis morgen!

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