Lesung in München und Hörbuch

So, nachdem der dritte Arthur nun in den Händen meiner Lektorin liegt, deren Antwort ich natürlich gespannt erwarte, geht es morgen in den Flieger nach München. Da wird nämlich am Dienstag der zweite Band, „Arthur und der Botschafter der Schatten“, quasi offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eine Gruppe von 140 SchülerInnen kommt in den exklusiven Genuss, den Band bereits vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Als kleinen Vorgeschmack werde ich zuvor aus dem ersten Band vorlesen.

Nachdem ich bislang immer mit einer kleinen Diashow aufgetreten bin, habe ich mir für Dienstag etwas Besonderes überlegt und in der vergangenen Woche drei kleine „Filme“ gebastelt, mit Musik und Sprecher, in denen die Handlungsorte des ersten und zweiten Bandes vorgestellt werden. Mal sehen, wie das ankommen wird …

Seit zwei Tagen sitze ich zudem beim Korrekturlesen des Hörbuchmanuskripts von „Arthur und die Vergessenen Bücher“. Für vier CDs muss am Text schon ganz schön viel gestrichen werden. Das zu lesen ist eine sehr interessante Erfahrung. Denn zum einen merke ich, was man an meiner Geschichte alles wegstreichen kann, und sie bleibt trotzdem verständlich. Da frage ich mich natürlich, ob ich zu sehr zum Schwadronieren neige. Andererseits fallen natürlich auch viele kleine Details weg, die die Geschichte in meinen Augen erst so richtig liebenswert machen und ein Schlaglicht auf die Charaktere werfen. Da hocke ich also über mancher Passage und ringe mit mir, ob sie nicht unbedingt reinsollte oder nicht. Eine manchmal ganz schön schwere Entscheidung …

Jetzt hoffe ich nur, dass die Vulkanwolke aus Island morgen nicht unvermittelt ihren Kurs ändert, damit ich gut nach München und zurück komme. Drückt mir die Daumen!

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