Ein paar Fotos aus Dubrovnik

Wer „Arthur und der Botschafter der Schatten“ gelesen hat, weiß, dass das letzte Drittel des Buches in Dubrovnik spielt, und zwar vorwiegend in der Altstadt. Sie bildete auch das Herz von Ragusa, des Stadtstaates, der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Handelsmacht im Mittelmeerraum darstellte.

Ragusa war rundum umgeben von dicken Stadtmauern, auf denen man auch heute noch um die gesamte Altstadt herumgehen kann. Sie ist an einigen Stellen so breit, dass dort sogar Platz ist für Cafés mit einer richtigen Terrasse. An die Stadtmauer angebaut ist auch das Fort Bokar, in das Arthur mit Pomet eindringt, um Larissa zu helfen. Weiterlesen

Nachlese München

So, nun hat es mit dem Vorlesen für dieses Jahr ein Ende. Es war ein sehr schöner Abschluss im Münchner Kulturzentrum Gasteig, mit einem sehr interessierten Publikum. Und weil der Pilotenstreik bei Air Berlin erst einmal abgesagt wurde, kam ich am Abend auch wieder pünktlich zurück nach Duisburg.

Leider war „Arthur und die Stadt ohne Namen“ noch nicht aus der Druckerei gekommen, so dass ich bei meinem Besuch im Verlag ars edition lediglich einen Dummy in der Hand halten durfte. Aber es kann jetzt nur noch wenige Tage dauern, bis er da ist. Schließlich wird er bereits am 18. Januar erscheinen. Bei meinen nächsten Lesungen werde ich dann mehr darüber erzählen. Die werden, wie ich im Verlag erfahren habe, dann während der Leipziger Buchmesse stattfinden. Es wird zwei Lesungen im Rahmen von „Leipzig liest“ geben sowie eine auf der Buchmesse selbst (so ist es zumindest derzeit geplant).

Leipzig wird zudem der Ort der Premierenlesung aus meinem neuen Roman „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ werden, der am 10. März 2011 bei Piper Fantasy erscheinen wird. Ich habe soeben einen Blick in die Vorankündigung des Verlages werfen können – und vor Freude einen Luftsprung gemacht. (Na ja, stimmt nicht ganz, aber innerlich schon …) Das Buch wird nämlich als Spitzentitel geführt und in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren erscheinen! Wenn das keine guten Nachrichten sind! Wer selbst mal einen Blick reinwerfen möchte: Hier gibt es eine PDF-Datei der Ankündigung zum Download.

Das heißt, auch hier im Blog wird sich demnächst einiges tun. Denn ich werde es wieder einmal umbauen müssen, um neben meinen Kinder- und Jugendbüchern auch meine Titel für ältere Leser vorzustellen und zu begleiten. Vorher gibt’s aber noch, wie versprochen, alle fehlenden Infos zu Arthur 2 und 3, und die wird man auch in Zukunft hier finden (ebenso wie zu meinem neuen Jugendbuch für ars edition, an dem ich gerade arbeite – das wird allerdings erst in der ersten Jahreshälfte 2012 erscheinen).

Und jetzt geht’s erst einmal ins Wochenende!

November und Kindle

Uff! Ich hab’s geschafft! In dieser Woche acht Lesungen in vier Tagen, alle vor Schulklassen in verschiedenen Duisburger Bibliotheken. Und vorige Woche zwei Lesungen in Stuttgart. Jetzt stehen in der nächsten Woche noch zwei Lesungen bei der 51. Münchner Bücherschau an, dann ist der November-Lesemarathon beendet. Im nächsten Jahr geht es dann weiter auf der Leipziger Buchmesse und der lit.COLOGNE 2011, dann wahrscheinlich aus dem dritten Band, „Arthur und die Stadt ohne Namen“, der ja im Januar erscheint und mit dem die Geschichte um die Vergessenen Bücher erst einmal ihren Abschluss findet.

Es ist gut, dass ich jetzt ein wenig mehr Zeit habe, denn Ende April muss ich mein nächstes Romanmanuskript abliefern. Viel verraten darf ich darüber noch nicht, nur so viel: Es wird etwas völlig anderes sein als die Trilogie um die Vergessenen Bücher. Arthur und Larissa haben jetzt Pause, vielleicht für immer. Denn im März erscheint bei Piper auch mein erster Roman für ältere Leser, und in dem Bereich würde ich gerne noch ein wenig mehr schreiben. Aber keine Angst, das Kinder- und Jugendbuch werde ich darüber nicht vergessen. Dafür habe ich noch zu viele Geschichten im Kopf.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk habe ich mir vor drei Wochen einen Amazon Kindle gegönnt. Das ist ein E-Book-Reader, also eine Art elektronischer Bücherschrank. Die Texte werden zwar auf einem kleinen Bildschirm dargestellt, aber mit elektronischer Tinte, so dass sie wirklich fast wie eine Buchseite aussehen. Ein wenig habe ich inzwischen damit herumgespielt, und natürlich alle meine eigenen Bücher und Manuskripte draufgeladen. Das ist praktisch – aber kein Buchersatz. Ich habe zwar zwei Romane auf dem Kindle gelesen, aber etwas hat mir dabei doch gefehlt. Das Gefühl eines Buches, sein Geruch, sein Gewicht, das alles gehört für mich dazu, und das können E-Book-Reader nun mal einfach nicht bieten.

Andererseits boomt der E-Book-Markt in den USA, wo die Technologie schon viel verbreiteter ist. Inzwischen gibt es Autoren, die ihre Bücher ausschließlich auf dem Kindle veröffentlichen, also ganz ohne gedruckte Version. Das wird die Verlage nicht freuen. Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird, vor allem auch hier in Deutschland. Trotzdem: Arthur auf dem Kindle sieht einfach ein wenig traurig aus. Und ein elektronischer Bookmark ersetzt einfach kein Lesebändchen.

Eigentlich wollte ich ja schon lange die Fotos aus Dubrovnik hier hochgeladen haben, aber irgendwie kommt mir immer etwas dazwischen. So jetzt leider auch. Ihr werdet euch also noch ein wenig gedulden müssen.