Ein paar Fotos aus Dubrovnik

Wer „Arthur und der Botschafter der Schatten“ gelesen hat, weiß, dass das letzte Drittel des Buches in Dubrovnik spielt, und zwar vorwiegend in der Altstadt. Sie bildete auch das Herz von Ragusa, des Stadtstaates, der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Handelsmacht im Mittelmeerraum darstellte.

Ragusa war rundum umgeben von dicken Stadtmauern, auf denen man auch heute noch um die gesamte Altstadt herumgehen kann. Sie ist an einigen Stellen so breit, dass dort sogar Platz ist für Cafés mit einer richtigen Terrasse. An die Stadtmauer angebaut ist auch das Fort Bokar, in das Arthur mit Pomet eindringt, um Larissa zu helfen.

Stadtmauer von Dubrovnik

Blick von der Stadtmauer auf den Stradun

Café auf der Stadtmauer

Fort Bokar

Die Altstadt selbst wird von vielen schmalen Gassen durchzogen, von denen die meisten zur Stadtmauer hin ansteigen. Besonders im Dunkeln kann es einem da schon mal etwas unheimlicher werden, wenn man im matten Lichtschein einer müden Funzel vor einem verlassenen Haus steht.

Die engen Gassen von Dubrovnik bei Tag ...

... in der Dämmerung ...

... und bei Nacht.

Ein verlassenes Haus. Wohnte hier Meninski?

Ob der sagenumwobene Meninski wirklich in diesem Haus wohnte, das ist fraglich. Aber ein Exemplar seines Wörterbuches kann man im Museum besichtigen:

Meninskis Wörterbuch

Überall in der Altstadt trifft man auf Gestalten, die aussehen wie im Mittelalter. Da fällt dann auch jemand wie Pomet nicht weiter auf.

Wachen am Stadttor

Ein Straßenmusikant

An der Wand der Kirche St. Roch gibt es wirklich das Graffiti aus dem Jahr 1597 – und hier trifft Arthur auch auf Pomet, den ich nach Figur des Pomet im Drzic-Museum gekleidet habe.

Graffiti an der Wand von St. Roch

Pomet im Museum

So, ich hoffe, das gibt euch wenigstens einen kleinen Eindruck, was es alles in Dubrovnik zu entdecken gibt und in welcher Umgebung sich Arthur und Larissa bewegen.  Das alles ersetzt aber natürlich nicht einen Besuch dort, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

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