Was heißt Kapitelplan auf Spanisch?

Soeben habe ich mich sehr, sehr gefreut, denn ich habe die Videorezension von Sven Matthias zum dritten Band der Arthur-Trilogie gesehen. Wie auch schon bei Band 1 und 2, ist das eine sehr liebevolle und wohlwollende Besprechung, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Inzwischen ist auch das Hörbuch zu „Arthur und der Botschafter der Schatten“ erschienen. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, denn ich habe meine Belegexemplare bislang nicht erhalten. Dass ich mit Jacob Weigert als Sprecher sehr zufrieden bin, habe ich ja bereits geschrieben. Besonders schön finde ich, wie er den einzelnen Charakteren eine unverwechselbare Stimme verleiht. Unter dem Link oben gibt es auch eine Hörprobe.

Zur Ankurbelung meiner grauen Zellen und als Vorbereitung auf ein Buch, das ich demnächst einmal schreiben möchte, habe ich in dieser Woche mit einem Intensivkurs Spanisch begonnen. Ich habe ja vor knapp zehn Jahren einmal eine Weile in Palma de Mallorca gelebt und war damals schon recht flüssig im alltäglichen Spanisch, aber die lange Zeit des Nicht-Übens seitdem hat Vieles verschüttet. Jetzt hoffe ich, dass das damals Gelernte flink wieder zum Vorschein kommt, damit ich nicht ganz so viel büffeln muss …

Ansonsten wühle ich mich durch den Kapitelplan meines nächsten Buches und schaue mit Bewunderung auf die AutorenkollegInnen, die einfach drauflos schreiben können. Bei mir funktioniert das seit einiger Zeit nicht mehr, ich muss vorher die Struktur haben. Leider ist das so, dass man, je tiefer man sich reinarbeitet, um so mehr logische Fehler findet. Dann heißt es zurück zum Anfang und korrigieren, bis es passt. Spring hin, spring her, Kapitel umstellen, neues Kapitel einfügen – und auf einmal stellt man fest, dass das, was man eigentlich schon für fertig gehalten hat, noch gar nicht rund ist. Ist bei Drauflosschreibern wahrscheinlich auch nicht anders, da muss man dann nur mehr umschreiben. Und weil ich ein fauler Mensch bin, bleib ich dann doch lieber beim Kapitelplan. (Was heißt das eigentlich auf Spanisch?)

Die nächsten Monate

So langsam trudeln die ersten Rezensionen zu „Arthur und die Stadt ohne Namen“ ein, und erfreulicherweise sind sie bislang überwiegend positiv. Für mich heißt es jetzt, sich auf die erste Lesung aus Band 3 vorzubereiten, die im März auf der Leipziger Buchmesse stattfinden wird.

Ebenfalls auf der Buchmesse findet auch die Premierenlesung aus „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ statt. Ein paar erste Props habe ich mir zwar besorgt, aber ich rätsele noch immer, wie ich die Lesung am besten aufbauen soll. Ein erstes Interview zu dem Buch habe ich bereits gegeben, das demnächst in „phantastisch!“ erscheinen wird. In drei Wochen folgt ein Videointerview mit Andrea Kossmann, vor dem ich noch gehörig Bammel habe.

Eine schöne Nachricht ist, dass ich zu einer Lesung in Barcelona eingeladen worden bin, und zwar im Mai, wenn es schon etwas wärmer sein dürfte. Da werde ich an der Deutschen Schule gleich aus drei Büchern lesen, jeweils für unterschiedliche Klassenstufen. Das wird das erste Mal, dass ich drei Lesungen nacheinander habe – anschließend kann man mich wahrscheinlich den Rest des Tages erschlafft in einer Bar am Meer finden …

Bis dahin wird dann hoffentlich auch mein aktuelles Buch abgeschlossen sein, an dem ich mich derzeit abrackere. Deshalb komme ich auch nicht mehr so viel zum Lesen, wie ich gerne möchte. Dabei ist mein SUB noch ziemlich hoch … Gerade arbeite ich mich noch einmal durch die gesammelten Werke von Georges Simenon, vor allem seine Nicht-Maigret-Romane, und wünsche mir jedesmal, auch so schreiben zu können, mit so wenigen Worten eine ganz gewisse Stimmung hervorzurufen, die man nahezu körperlich spüren kann.

So, und jetzt scheint zum ersten Mal seit gefühlten drei Monaten die Sonne. Da werde ich mich ganz schnell zu einem Spaziergang aufmachen …

Erste Rezension Arthur 3 und erstes Interview 2011

Soeben ist die erste Rezension von „Arthur und die Stadt ohne Namen“ bei BuchSaiten erschienen. (Zwar ist der offizielle Erscheinungstermin erst am Sonntag, aber der Verlag hat etliche Bände als Leseexemplare vorab rausgeschickt.) Das ist auch für mich immer wieder ein spannender Moment: Was sagen die Leserinnen und Leser zu meinem Werk? In diesem Fall ist die Besprechung ausgesprochen positiv ausgefallen, und das ist schon mal ein guter Start …

Die BuchSaiten-Betreiberin Katrin Woggon hat zudem die Gelegenheit genutzt, um ein ausführlicheres Interview mit mir zu führen, das soeben auf Lovelybooks veröffentlicht worden ist. Wer also mehr über mich wissen will und über die Hintergründe, warum ich gerade das schreibe, was ich schreibe, der wird da fündig. Weiterlesen

Rückblick und Ausblick

So, noch zehneinhalb Stunden, und das Jahr 2010 gehört der Vergangenheit an. Zeit für eine kleine Bilanz. Das Jahr stand für mich ganz im Zeichen zweier Bücher: „Arthur und die Stadt ohne Namen“ und „Das Wörterbuch des Viktor Vau“. Wie immer hatte ich viel zu wenig Zeit zum Schreiben, und wie immer musste der Jahresurlaub dran glauben. Nachdem ich nun vor einigen Tagen die Vorabexemplare der beiden Bände erhalten habe, muss ich sagen: Es hat sich gelohnt. Und immerhin bin ich im Februar für ein paar Tage nach Edinburgh gekommen … Weiterlesen

Ein paar Fotos aus Dubrovnik

Wer „Arthur und der Botschafter der Schatten“ gelesen hat, weiß, dass das letzte Drittel des Buches in Dubrovnik spielt, und zwar vorwiegend in der Altstadt. Sie bildete auch das Herz von Ragusa, des Stadtstaates, der bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Handelsmacht im Mittelmeerraum darstellte.

Ragusa war rundum umgeben von dicken Stadtmauern, auf denen man auch heute noch um die gesamte Altstadt herumgehen kann. Sie ist an einigen Stellen so breit, dass dort sogar Platz ist für Cafés mit einer richtigen Terrasse. An die Stadtmauer angebaut ist auch das Fort Bokar, in das Arthur mit Pomet eindringt, um Larissa zu helfen. Weiterlesen

Nachlese München

So, nun hat es mit dem Vorlesen für dieses Jahr ein Ende. Es war ein sehr schöner Abschluss im Münchner Kulturzentrum Gasteig, mit einem sehr interessierten Publikum. Und weil der Pilotenstreik bei Air Berlin erst einmal abgesagt wurde, kam ich am Abend auch wieder pünktlich zurück nach Duisburg.

Leider war „Arthur und die Stadt ohne Namen“ noch nicht aus der Druckerei gekommen, so dass ich bei meinem Besuch im Verlag ars edition lediglich einen Dummy in der Hand halten durfte. Aber es kann jetzt nur noch wenige Tage dauern, bis er da ist. Schließlich wird er bereits am 18. Januar erscheinen. Bei meinen nächsten Lesungen werde ich dann mehr darüber erzählen. Die werden, wie ich im Verlag erfahren habe, dann während der Leipziger Buchmesse stattfinden. Es wird zwei Lesungen im Rahmen von „Leipzig liest“ geben sowie eine auf der Buchmesse selbst (so ist es zumindest derzeit geplant).

Leipzig wird zudem der Ort der Premierenlesung aus meinem neuen Roman „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ werden, der am 10. März 2011 bei Piper Fantasy erscheinen wird. Ich habe soeben einen Blick in die Vorankündigung des Verlages werfen können – und vor Freude einen Luftsprung gemacht. (Na ja, stimmt nicht ganz, aber innerlich schon …) Das Buch wird nämlich als Spitzentitel geführt und in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren erscheinen! Wenn das keine guten Nachrichten sind! Wer selbst mal einen Blick reinwerfen möchte: Hier gibt es eine PDF-Datei der Ankündigung zum Download.

Das heißt, auch hier im Blog wird sich demnächst einiges tun. Denn ich werde es wieder einmal umbauen müssen, um neben meinen Kinder- und Jugendbüchern auch meine Titel für ältere Leser vorzustellen und zu begleiten. Vorher gibt’s aber noch, wie versprochen, alle fehlenden Infos zu Arthur 2 und 3, und die wird man auch in Zukunft hier finden (ebenso wie zu meinem neuen Jugendbuch für ars edition, an dem ich gerade arbeite – das wird allerdings erst in der ersten Jahreshälfte 2012 erscheinen).

Und jetzt geht’s erst einmal ins Wochenende!

November und Kindle

Uff! Ich hab’s geschafft! In dieser Woche acht Lesungen in vier Tagen, alle vor Schulklassen in verschiedenen Duisburger Bibliotheken. Und vorige Woche zwei Lesungen in Stuttgart. Jetzt stehen in der nächsten Woche noch zwei Lesungen bei der 51. Münchner Bücherschau an, dann ist der November-Lesemarathon beendet. Im nächsten Jahr geht es dann weiter auf der Leipziger Buchmesse und der lit.COLOGNE 2011, dann wahrscheinlich aus dem dritten Band, „Arthur und die Stadt ohne Namen“, der ja im Januar erscheint und mit dem die Geschichte um die Vergessenen Bücher erst einmal ihren Abschluss findet.

Es ist gut, dass ich jetzt ein wenig mehr Zeit habe, denn Ende April muss ich mein nächstes Romanmanuskript abliefern. Viel verraten darf ich darüber noch nicht, nur so viel: Es wird etwas völlig anderes sein als die Trilogie um die Vergessenen Bücher. Arthur und Larissa haben jetzt Pause, vielleicht für immer. Denn im März erscheint bei Piper auch mein erster Roman für ältere Leser, und in dem Bereich würde ich gerne noch ein wenig mehr schreiben. Aber keine Angst, das Kinder- und Jugendbuch werde ich darüber nicht vergessen. Dafür habe ich noch zu viele Geschichten im Kopf.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk habe ich mir vor drei Wochen einen Amazon Kindle gegönnt. Das ist ein E-Book-Reader, also eine Art elektronischer Bücherschrank. Die Texte werden zwar auf einem kleinen Bildschirm dargestellt, aber mit elektronischer Tinte, so dass sie wirklich fast wie eine Buchseite aussehen. Ein wenig habe ich inzwischen damit herumgespielt, und natürlich alle meine eigenen Bücher und Manuskripte draufgeladen. Das ist praktisch – aber kein Buchersatz. Ich habe zwar zwei Romane auf dem Kindle gelesen, aber etwas hat mir dabei doch gefehlt. Das Gefühl eines Buches, sein Geruch, sein Gewicht, das alles gehört für mich dazu, und das können E-Book-Reader nun mal einfach nicht bieten.

Andererseits boomt der E-Book-Markt in den USA, wo die Technologie schon viel verbreiteter ist. Inzwischen gibt es Autoren, die ihre Bücher ausschließlich auf dem Kindle veröffentlichen, also ganz ohne gedruckte Version. Das wird die Verlage nicht freuen. Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird, vor allem auch hier in Deutschland. Trotzdem: Arthur auf dem Kindle sieht einfach ein wenig traurig aus. Und ein elektronischer Bookmark ersetzt einfach kein Lesebändchen.

Eigentlich wollte ich ja schon lange die Fotos aus Dubrovnik hier hochgeladen haben, aber irgendwie kommt mir immer etwas dazwischen. So jetzt leider auch. Ihr werdet euch also noch ein wenig gedulden müssen.

Zu Gast bei KiKa in Berlin

In der letzten Septemberwoche war ich auf Einladung von „quergelesen“ in Berlin.  „quergelesen“ ist das Büchermagazin von KiKa, in dem am Sonntag, den 7. November, um 13:15 Uhr die Arthur-Bücher vorgestellt werden. Und dazu sollte auch mit dem Autor, also mir, ein kleines Interview geführt werden und ich sollte vor Publikum lesen. Weiterlesen

Fotos aus Cádiz

Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit, um die lange überfälligen Fotos aus Cádiz einzustellen. Dorthin reisen Arthur und Larissa von Córdoba, allerdings zunächst eher unfreiwillig. Ich selbst habe die Fahrt mit dem Zug von Córdoba aus gemacht. Es ist eine etwa zweistündige Reise, die durch halb Andalusien führt, vorbei an Sevilla und Jerez. Man bekommt dabei einen sehr guten Eindruck von der Landschaft.

Die Altstadt von Cádiz liegt auf einem kleinen Zipfel Land, der ins Meer hineinragt. Die Stadt gilt als die älteste Europas. Leider fährt der Zug das letzte Stück bis zum Endbahnhof unter der Erde, so dass man kaum etwas von der Landzunge sieht, die die Altstadt mit dem Festland verbindet.

Moret-Statue

Statue von Segismundo Moret y Prendergast vor der Hafeneinfahrt von Cádiz

Die erste Station von Arthur und Larissa ist der Hafen der Stadt. Weiterlesen

Interviews im Web und im Radio

Um das Sommerloch zu füllen, bin ich gleich zu zwei Interviews gebeten worden. Das erste könnt ihr bereits im Web nachlesen. Die Fragen hat mir Kevin gestellt, der ein eigenes Bücherblog namens Buchstapel betreibt. Hier könnt ihr es nachlesen.

Das zweite Interview habe ich vor einigen Tagen für den Bürgerfunk Duisburg gegeben, es wird allerdings erst am 8. August um 20 Uhr auf Radio Duisburg ausgestrahlt. Da die meisten Leser wahrscheinlich nicht in Duisburg wohnen, können sie das Interview nach der Ausstrahlung auf der Bürgerfunk-Website als Podcast herunterladen oder anhören. Das Thema war „Arthur und der Botschafter der Schatten“, und ich lese auch eine Stelle aus dem Buch vor. Der Podcast enthält übrigens nicht die Musik, die ich für die Sendung ausgewählt habe. Für alle, die neugierig sind, deshalb hier die Playlist:

  • Style Council – Long Hot Summer
  • Mano Negra – Soledad
  • Sublime – Pawn Shop
  • Kirsty MacColl – In These Shoes?
  • Greg Kihn – Remember
  • Love – Andmoreagain

Außerdem gibt es ein paar neue Rezensionen des zweiten Bandes, unter anderem aus dem NDR – nachzulesen unter der entsprechenden Rubrik.