“Das Wörterbuch des Viktor Vau” ist im Piper Verlag erschienen und mein erster Roman für erwachsene Leser. Das schreibt der Verlag darüber:
“Seit Jahrzehnten arbeitet Viktor Vau an seinem Wörterbuch – einer einzigartigen Sammlung von Begriffen, die die Welt so exakt beschreiben wie nie zuvor. Doch Viktor Vau ahnt nicht, dass sein Werk auch ein furchterregendes Geheimnis birgt. Als im Meer eine Raumkapsel unbekannter Herkunft entdeckt wird, stößt man darin auf eine Botschaft, die nur Viktor Vau entschlüsseln kann. Die Botschaft erschüttert die Welt – und ausgerechnet Viktor Vau steht im Mittelpunkt einer drohenden Katastrophe …”
Um Missverständnissen vorzubeugen: “Das Wörterbuch des Viktor Vau” ist kein Kinder- oder Jugendbuch. Auf seinen Seiten treiben sich Serienmörder und korrupte afrikanische Potentaten herum, Mietsöldner und Geheimdienste, bombenwerfende Anachisten und Zeitreisende.
Im Mittelpunkt steht der abgeschieden lebende Privatgelehrte Viktor Vau, der keine Freunde hat (und sie auch nicht haben will). Sein nahezu autistischer Charakter schlägt sich auch in seinem großen Vorhaben nieder: die Entwicklung einer Sprache, die jedes Missverständnis ausschließt, jedes Objekt in der Welt exakt bezeichnet. Diese Ordnung der Dinge beherrscht auch sein eigenes Leben, in dem alles strengen Gesetzmäßigkeiten folgt.
Doch dann wird Viktor unvermittelt aus seinem Alltag gerissen und in eine Welt voller Ungewissheiten und Gefahren geschleudert. Auf einmal braucht er Freunde – und er findet sie dort, wo er sie niemals vermutet hätte …
Pressestimmen:
»Gerd Ruebenstrunk mixt Verfolgungsjagden mit Gesellschaftskritik; Philosophie und Wissenschaft gehen dabei eine atemberaubende Verbindung ein.« (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
»Das Wörterbuch des Viktor Vau von Gerd Ruebenstrunk ist vor allem ein rasanter Ritt durch eine gar nicht ferne Zukunft.(…) Das macht diese Jagd nach einem unscheinbaren Wörterbuch zu einem Lesevergnügen, auch dank der kleinen philosophischen Ausflüge.« (Heilbronner Stimme)
»Gerd Ruebenstrunk präsentiert einen philosophisch anmutenden Roman, der sich nicht nur mit der perfekten Sprache befasst, sondern auch mit der zunehmenden Rationalisierung der Welt und dem damit verbundenen Sterben von Kreativität und freiem Denken. Er erschafft eine dystopische Zukunftsvision, ganz nach dem Vorbild alter Klassiker wie 1984.« (Oldenburgische Volkszeitung)
Das Wörterbuch des Viktor Vau: Roman
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Wirklich ein ganz tolles Buch vielen interessanten Inhalten neben der Grundgeschichte. Immer sehr lobenswert, wenn man beim Lesen noch etwas lernt. Zwei oder drei Kleinigkeiten fand ich etwas unglaubwürdig – zum Beispiel kann ich mir in einem Superüberwachungstaat nicht vorstellen, dass gesuchte Personen einfach Heim gehen können – auch wenn das Wörterbuch in Astartes Falll bereits verbrannt war. Oder dass nach all den Geschehnissen sofort alles vergessen ist und man direkt friedlich ins Café gehen kann, wenn das Buch nicht mehr existiert. Oder dass Staatssicherheit und Polizei überhaupt nicht mal einfachste Dinge miteinander abstimmen können… Aber das ist nichts, wo ich dem Buch jetzt “Punktabzüge” geben würde.
Ich hoffe jedenfalls auf weitere Werke und werde demnächst mal den ersten Teil um Arthur anlesen. Dort handelt es sich zwar scheinbar eher um ein Jugendbuch, aber ich will ja nichts verpassen…