Fotos aus Cádiz

Endlich habe ich mal wieder etwas Zeit, um die lange überfälligen Fotos aus Cádiz einzustellen. Dorthin reisen Arthur und Larissa von Córdoba, allerdings zunächst eher unfreiwillig. Ich selbst habe die Fahrt mit dem Zug von Córdoba aus gemacht. Es ist eine etwa zweistündige Reise, die durch halb Andalusien führt, vorbei an Sevilla und Jerez. Man bekommt dabei einen sehr guten Eindruck von der Landschaft.

Die Altstadt von Cádiz liegt auf einem kleinen Zipfel Land, der ins Meer hineinragt. Die Stadt gilt als die älteste Europas. Leider fährt der Zug das letzte Stück bis zum Endbahnhof unter der Erde, so dass man kaum etwas von der Landzunge sieht, die die Altstadt mit dem Festland verbindet.

Moret-Statue

Statue von Segismundo Moret y Prendergast vor der Hafeneinfahrt von Cádiz

Die erste Station von Arthur und Larissa ist der Hafen der Stadt. Weiterlesen

Ein paar Fotos aus Córdoba

Wie versprochen, werde ich in der nächsten Zeit einige meiner Fotos aus Córdoba, Cádiz und Dubrovnik hier zeigen. Nicht, weil sie so eine tolle Qualität hätten (im Gegenteil, ich bin ein lausiger Fotograf), sondern damit sich die, die die Städte nicht kennen, vielleicht ein wenig eine Vorstellung von den Handlungsorten in „Arthur und der Botschafter der Schatten“ machen können.

Hervorstechendstes Merkmal von Córdoba ist sicher die Mezquita-Kathedrale. Von mehreren maurischen Herrschern über einen langen Zeitraum erbaut, galt sie als die schönste Moschee Europas. Nach der Rückeroberung durch die Christen wurde mitten in diesen wunderbaren Bau eine Kathedrale gesetzt. So haben wir heute wohl eines der merkwürdigsten Bauwerke der Welt vor uns: eine Moschee, die zugleich eine christliche Kirche ist.

So habe ich die Mezquita von meinem Hotelzimmer aus gesehen:

Mezquita

Mezquita bei Nacht

Mezquita

Mezquita bei Nacht

Drinnen kann man sich noch ungefähr ein Bild davon machen, wie es einmal gewesen sein muss. Weiterlesen

Wer fragen will, der frage …

Bei meiner Autorenkollegin Andrea Koßmann (ihr wisst schon, die mit Kossis Welt) habe ich etwas entdeckt, was ich ab sofort auch mal ausprobieren werde: Es ist eine Website, die offenbar ausschließlich den Zweck hat, Leute zu befragen. Da ein Blog dafür nicht so gut geeignet ist, könnt ihr mich also jetzt über Formspring löchern … Hauptsache, ich vergesse nicht, regelmäßig in meine Mailbox zu gucken.

Für mich brechen nun die letzten Tage mit Arthur, Larissa und den Vergessenen Büchern an. Die Korrekturen des dritten Bandes habe ich fast abgeschlossen, und dann wende ich mich erstmal neuen Themen (= Büchern) zu. Natürlich werden die beiden mich noch weiterhin begleiten, aber nicht mehr so intensiv, wie in den letzten zwei Jahren. Es ist ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Zum einen freue ich mich darauf, einige andere Projekte in Angriff nehmen zu können. Zum anderen wird mir die Welt der Vergessenen Bücher aber auch fehlen, vor allem die Reisen in die legendenumwobenen Städte, von denen es viel mehr gibt als die Handvoll, die Arthur und Larissa besucht haben. Vielleicht sollte ich mir da beizeiten eine neue Geschichte ausdenken …

Lesung und Buchverstecken in München

Dienstag, der 11. Mai, war ein herrlicher Tag in München. Die Sonne schien bereits am frühen Morgen, und ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr bereits um acht Uhr in der Frühe ohne Jacke oder Pullover durch die Straßen gehen. Die fleißigen Mitarbeiterinnen von arsEdition waren bereits zwei Stunden früher eingetroffen und hatten etwa 150 Exemplare von „Arthur und der Botschafter der Schatten“ in wetterfesten Plastiktüten im Leopoldpark versteckt, der dem Verlag direkt gegenüber liegt.

Der erste Anblick im Konferenzraum, in dem die Lesungen stattfinden sollten, haute mich gleich um: ein schöner alter Holzschrank, gefüllt mit lauter Exemplaren von „Arthur und die Vergessenen Bücher“. So sah das aus:

Kurz vor neun trudelten dann die fünf Schulklassen ein, die die Ehre hatten, vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinen bereits den zweiten Arthur finden und lesen zu dürfen. Ich fand es cool, dass eine der Klassen sogar seit zwei Wochen im Unterricht den ersten Band als Klassenlektüre liest! Das sollte Schule machen …

Extra für die Lesungen hatte ich mir drei neue Multimediashows gebastelt, mit Kamerafahrten und spezieller Tonmischung. Wie ich hinterher erfahren habe, kamen die ausgezeichnet an. Das werde ich zukünftig noch weiter verfeinern.

Während der ersten Lesung düste die andere Hälfte der Schüler bereits im Park rum und suchte den zweiten Band; die zweite Gruppe war dann nach der Lesung dran. Der Verlag hatte alles wirklich toll vorbereitet, mit einem großen Zelt, Bänken und Brotzeit im Hof, so dass es den Besuchern nie langweilig wurde.

Bei der Aktion war auch der Bayrische Rundfunk anwesend, der am folgenden Tag darüber einen kleinen Beitrag ausstrahlte. Da gab es dann nämlich noch eine Büchersuchaktion, diesmal allerdings für jeden, der Zeit und Lust dazu hatte. (Als ich abends zur U-Bahn ging, entdeckte ich übrigens auch noch ein Buch, das die Kinder übersehen hatten.)

Da Bayern 1 leider kein ausführliches Audioarchiv online bereitstellt (oder ich hab’s auf deren Website nicht gefunden), könnt ihr, wenn ihr Lust habt, den Beitrag auch hier hören: Bericht Bayern 1

Anschließend wurde ich mit einem leckeren Essen im Freien belohnt, bevor ich mich mit meiner Lektorin zu einer Besprechung des dritten Bandes zusammensetzte. Leider wurde der schöne Tag am Abend etwas getrübt. Zunächst verspätete sich der Flieger wegen Wartens auf einen Anschlussflug, dann war ein Passagier zu viel an Bord und das ganze Gepäck musste nochmal ausgeladen werden, um seinen Koffer rauszusuchen. Und als wir dann mit 90 Minuten Verspätung endlich starteten, flogen wir direkt in einen Gewittersturm, der uns bis fast nach Düsseldorf begleitete. Die Flugbegleiterinnen durften nur einmal kurz aufstehen, um uns einen Beutel mit Snacks zuzuwerfen …

Aber insgesamt war es ein toller Tag.

Lesung in München und Hörbuch

So, nachdem der dritte Arthur nun in den Händen meiner Lektorin liegt, deren Antwort ich natürlich gespannt erwarte, geht es morgen in den Flieger nach München. Da wird nämlich am Dienstag der zweite Band, „Arthur und der Botschafter der Schatten“, quasi offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eine Gruppe von 140 SchülerInnen kommt in den exklusiven Genuss, den Band bereits vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Als kleinen Vorgeschmack werde ich zuvor aus dem ersten Band vorlesen. Weiterlesen

Arthur-Rezension im Buchbote-Blog

Iris Hoffmann schreibt im Bücher-Blog vom Buchboten über Arthur:

„Mit dem Buch “Arthur und die vergessenen Bücher” von Gerd Ruebenstrunk und den überaus schönen schwarz-weiß Illustrationen von Laurence Sartin habe ich die Ehre und das besondere Vergnügen ein echtes Goldstück vorzustellen. Für mich ist es ein sogenanntes Jahrhundertbuch der sehr seltenen Sorte, die man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann und sich wünschte, sie würden niemals enden, weil einfach alles stimmig ist. Weiterlesen

Landtagsabgeordneter liest aus Arthur vor

Marc Jan Eumann, SPD-Landtagsabgeordneter aus Köln-Mülheim, beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum vierten Mal am bundesweiten Vorlesetag der Stiftung Lesen. Dabei wird er am Freitag,  13. November 2009, von 8.10 bis 8.55 Uhr am Lise-Meitner-Gymnasium (Am Stadtpark 50, 51373 Leverkusen) der Klasse 5d aus meinem Buch „Arthur und die vergessenen Bücher“ vorlesen.

Rezension Arthur bei alliteratus

Astrid van Nahl hat auf der Website www.alliteratus.com, die sich mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftigt, diese Rezension zu Arthur geschrieben:

„Ein ungewöhnliches und spannendes Buch, von dem man sich wünscht, es würde eine Fortsetzung geben, auch wenn am Ende sich alles zum Guten gewendet hat. Es ist von allem ein bisschen: ein Abenteuerroman, eine Fantasy-Geschichte, eine Selbstfindung, eine Freundschaftsgeschichte – und vor allen Dingen ein Roman über Bücher und ihre magische Kraft. Weiterlesen

Rezension von Arthur bei Lovelybooks

Daniliesing schreibt bei Lovelybooks über Arthur:

„Es handelt sich hier um ein Buch, das absolut für Buchliebhaber geeignet ist. Nicht nur erzählt es eine spannende und fantasievolle Geschichte, sondern alles in diesem Buch dreht sich um Bücher. Zudem ist „Arthur und die vergessenen Bücher“ wunderschön aufgemacht – mit Goldprägung und Reliefs auf dem Cover, sowie tollen Illustrationen begeistert es den Leser vom ersten Blick an. Weiterlesen

Eine 15-jährige Leserin schreibt über Arthur

Anna-Katharina Dusella ist 15 Jahre alt und veröffentlicht regelmäßig Buchtipps auf der Website der Buchhandlung zum Gallusturm in Bad Säckingen. Dort hat sie sich auch mit Arthur befasst:

Inhalt: Die Hauptperson dieses Buches ist Arthur. Er selbst sieht sich nicht als Held, gerät völlig unerwartet in ein gefährliches Abenteuer und hat die besondere Gabe, unter Tausenden von Büchern auf Anhieb „das Richtige“ zu entdecken.

Als Arthur nun den „Bücherwurm“ kennen lernt, wie er einen Antiquariaten nennt, ahnt er nicht, dass es so mächtige Bücher gibt, die über Leben und Tod entscheiden können, dass sie von eigenen Wächtern versteckt und bewacht werden müssen, damit niemand sie finden kann. Weiterlesen