Das Arthur-Spiel

Ich habe mich lange nicht mehr zu Wort gemeldet, aber das hatte einen guten Grund: In den letzten Wochen habe ich mich auf die Überarbeitung meines neuen Romans konzentriert, der im Frühjahr 2012 bei arsEdition erscheinen wird, und daneben das Exposé des folgenden Buches fertiggestellt. Und jetzt habe ich gerade einmal Zeit, mein Blog zu aktualisieren, bevor ich erneut mit dem Schreiben beginne.

Und da gibt es etwas ganz Tolles zu erzählen. Die Klasse 6c des Christoph-Scheiner-Gymnasiums in Ingolstadt hat nämlich im Unterricht den ersten Band der Arthur-Trilogie gelesen. Das allein wäre nicht außergewöhnlich – aber das, was sie anschließend gemacht haben, schon. Die Klasse hat nämlich ein Brettspiel zum Buch entwickelt, das nicht nur toll aussieht, sondern auch von den Regeln her wirklich gut durchdacht ist. Einen ersten Eindruck geben die folgenden Fotos:

Das Spiel

Karton, Spielanleitung, Material - nichts fehlt.

Das Spiel aus einem etwas anderen Blickwinkel

Die Spielerfinder. die Klasse 6c

Ein kurzer Einblick in die Regeln des Spiels, wie sie mir die Lehrerin, Franziska Fejfar, mitgeteilt hat: Es spielen zwei Teams (Sucher und Bewahrer) gegeneinander. Ein Spieler agiert als Gerrit – er hat eine Sonderrolle. Die kleinen Kästchen sind Verstecke, unter denen sich Bücher befinden. Aber nur eins davon ist das Buch der Antworten. Wer es findet, hat gewonnen. Auf der Suche muss man Fragen zum Roman beantworten oder Situationen pantomimisch oder zeichnerisch so darstellen, dass das eigene Team sie erraten kann, bevor die Sanduhr abgelaufen ist. Das Glücksrad (oder „Paternoster-Rad“, wie es die Klasse genannt hat) dient dabei dazu, die Art der zu erfüllenden Aufgabe festzulegen.

Bei meinem nächsten Besuch in München werde ich auf jeden Fall einen Abstecher nach Ingolstadt machen, um die Klasse zu besuchen und mir das Spiel anzugucken.

Zum Schluss noch ein kurzer Hinweis auf eine Neuerscheinung: Soeben hat Jacob Weigert in seiner unnachahmlichen Art das Hörbuch zu „Arthur und die Stadt ohne Namen“ eingesprochen, das in diesen Tagen erscheint. Ich habe es zwar noch nicht gehört, aber wenn es so gut wird wie die ersten beiden Hörbücher, dann wird es auf jeden Fall ein Genuss sein.

 

Was heißt Kapitelplan auf Spanisch?

Soeben habe ich mich sehr, sehr gefreut, denn ich habe die Videorezension von Sven Matthias zum dritten Band der Arthur-Trilogie gesehen. Wie auch schon bei Band 1 und 2, ist das eine sehr liebevolle und wohlwollende Besprechung, und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Inzwischen ist auch das Hörbuch zu „Arthur und der Botschafter der Schatten“ erschienen. Dazu kann ich allerdings noch nicht viel sagen, denn ich habe meine Belegexemplare bislang nicht erhalten. Dass ich mit Jacob Weigert als Sprecher sehr zufrieden bin, habe ich ja bereits geschrieben. Besonders schön finde ich, wie er den einzelnen Charakteren eine unverwechselbare Stimme verleiht. Unter dem Link oben gibt es auch eine Hörprobe.

Zur Ankurbelung meiner grauen Zellen und als Vorbereitung auf ein Buch, das ich demnächst einmal schreiben möchte, habe ich in dieser Woche mit einem Intensivkurs Spanisch begonnen. Ich habe ja vor knapp zehn Jahren einmal eine Weile in Palma de Mallorca gelebt und war damals schon recht flüssig im alltäglichen Spanisch, aber die lange Zeit des Nicht-Übens seitdem hat Vieles verschüttet. Jetzt hoffe ich, dass das damals Gelernte flink wieder zum Vorschein kommt, damit ich nicht ganz so viel büffeln muss …

Ansonsten wühle ich mich durch den Kapitelplan meines nächsten Buches und schaue mit Bewunderung auf die AutorenkollegInnen, die einfach drauflos schreiben können. Bei mir funktioniert das seit einiger Zeit nicht mehr, ich muss vorher die Struktur haben. Leider ist das so, dass man, je tiefer man sich reinarbeitet, um so mehr logische Fehler findet. Dann heißt es zurück zum Anfang und korrigieren, bis es passt. Spring hin, spring her, Kapitel umstellen, neues Kapitel einfügen – und auf einmal stellt man fest, dass das, was man eigentlich schon für fertig gehalten hat, noch gar nicht rund ist. Ist bei Drauflosschreibern wahrscheinlich auch nicht anders, da muss man dann nur mehr umschreiben. Und weil ich ein fauler Mensch bin, bleib ich dann doch lieber beim Kapitelplan. (Was heißt das eigentlich auf Spanisch?)

Lesung in München und Hörbuch

So, nachdem der dritte Arthur nun in den Händen meiner Lektorin liegt, deren Antwort ich natürlich gespannt erwarte, geht es morgen in den Flieger nach München. Da wird nämlich am Dienstag der zweite Band, „Arthur und der Botschafter der Schatten“, quasi offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eine Gruppe von 140 SchülerInnen kommt in den exklusiven Genuss, den Band bereits vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Als kleinen Vorgeschmack werde ich zuvor aus dem ersten Band vorlesen. Weiterlesen