Blogtour mit Viktor Vau

Nach der Messe ist vor der Messe. 😉 In den letzten 10 Tagen war ich, abgesehen von meiner Lesung bei der LitCologne (über die Nina einen netten Beitrag im Blog von Lovelybooks geschrieben hat), damit beschäftigt, die Blogtour von „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ zu begleiten.

Bei Piper Fantasy nähert sich gerade die Leserunde ihrem Ende. Es gab eine Reihe interessanter Kommentare und Anregungen, und natürlich wurden auch ein paar Fehler gefunden, die in der nächsten Auflage getilgt werden.

Bei Darkstar Fantasy News gibt es ein Interview mit mir zu sehen, ein Video, eine Rezension und und und … Aktuelle Station ist Legimus, wo mit einem weiteren Interview mit mir (aber mit anderen Fragen) eröffnet wurde. Außerdem gibt es dort etwas, was ich sehr interessant finde, nämlich „Charakterbögen“ zu den Hauptpersonen des Romans.

Danach ist, so weit ich weiß, erst einmal Schluss mit der virtuellen Tournee, was mir auch ganz gelegen kommt. Allerdings trudeln immer wieder Interviewwünsche ein. Sean O’Connell, seines Zeichens selbst Autor, hat eins auf seinem Blog „Wortwellen“ veröffentlicht; weitere werden folgen. Mir ist die kleine Atempause ganz recht, denn ich bin derzeit voll ins Schreiben meines nächsten Romans vertieft und brauche dafür jeden Tag.

Wer übrigens nach weiteren Rezensionen von „Viktor Vau“ sucht, der wird bei Lovelybooks fündig; es sind bereits fünf an der Zahl.

November und Kindle

Uff! Ich hab’s geschafft! In dieser Woche acht Lesungen in vier Tagen, alle vor Schulklassen in verschiedenen Duisburger Bibliotheken. Und vorige Woche zwei Lesungen in Stuttgart. Jetzt stehen in der nächsten Woche noch zwei Lesungen bei der 51. Münchner Bücherschau an, dann ist der November-Lesemarathon beendet. Im nächsten Jahr geht es dann weiter auf der Leipziger Buchmesse und der lit.COLOGNE 2011, dann wahrscheinlich aus dem dritten Band, „Arthur und die Stadt ohne Namen“, der ja im Januar erscheint und mit dem die Geschichte um die Vergessenen Bücher erst einmal ihren Abschluss findet.

Es ist gut, dass ich jetzt ein wenig mehr Zeit habe, denn Ende April muss ich mein nächstes Romanmanuskript abliefern. Viel verraten darf ich darüber noch nicht, nur so viel: Es wird etwas völlig anderes sein als die Trilogie um die Vergessenen Bücher. Arthur und Larissa haben jetzt Pause, vielleicht für immer. Denn im März erscheint bei Piper auch mein erster Roman für ältere Leser, und in dem Bereich würde ich gerne noch ein wenig mehr schreiben. Aber keine Angst, das Kinder- und Jugendbuch werde ich darüber nicht vergessen. Dafür habe ich noch zu viele Geschichten im Kopf.

Als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk habe ich mir vor drei Wochen einen Amazon Kindle gegönnt. Das ist ein E-Book-Reader, also eine Art elektronischer Bücherschrank. Die Texte werden zwar auf einem kleinen Bildschirm dargestellt, aber mit elektronischer Tinte, so dass sie wirklich fast wie eine Buchseite aussehen. Ein wenig habe ich inzwischen damit herumgespielt, und natürlich alle meine eigenen Bücher und Manuskripte draufgeladen. Das ist praktisch – aber kein Buchersatz. Ich habe zwar zwei Romane auf dem Kindle gelesen, aber etwas hat mir dabei doch gefehlt. Das Gefühl eines Buches, sein Geruch, sein Gewicht, das alles gehört für mich dazu, und das können E-Book-Reader nun mal einfach nicht bieten.

Andererseits boomt der E-Book-Markt in den USA, wo die Technologie schon viel verbreiteter ist. Inzwischen gibt es Autoren, die ihre Bücher ausschließlich auf dem Kindle veröffentlichen, also ganz ohne gedruckte Version. Das wird die Verlage nicht freuen. Ich bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird, vor allem auch hier in Deutschland. Trotzdem: Arthur auf dem Kindle sieht einfach ein wenig traurig aus. Und ein elektronischer Bookmark ersetzt einfach kein Lesebändchen.

Eigentlich wollte ich ja schon lange die Fotos aus Dubrovnik hier hochgeladen haben, aber irgendwie kommt mir immer etwas dazwischen. So jetzt leider auch. Ihr werdet euch also noch ein wenig gedulden müssen.