Lesungsnovember

Am Freitag habe ich meine diesjährige November-Lesereise mit zwei Lesungen aus dem „Schattensammler“ auf der Münchner Bücherschau abgeschlossen. Die Lesungen fanden im Gasteig in der Black Box statt, einem Raum, in dem mehrere Schulklassen Platz haben.

Buecherschau 2014

Buecherschau 2014

Es waren meine ersten Lesungen aus dem „Schattensammler“ vor einem jungen Publikum, und ich war entsprechend nervös. Es braucht immer etwa ein halbes Dutzend Lesungen, bis ich die optimale Auswahl an Texten und die richtige Kombination aus Bildern, Vorlesen und Erzählen gefunden habe. Aber es hat ganz gut geklappt.

Die Aufnahme in München war, wie immer, sehr freundlich; alles war perfekt organisiert, vom charmanten Hotel bis zur bereitgestellten Technik und der tollen Betreuung.

Das gilt übrigens auch für die Braunschweiger Jugendbuchwoche, bei der ich in der Woche zuvor 13 Lesungen an verschiedenen Schulen hatte. Wir waren mit einem Dutzend Autoren und Illustratoren in einem kleinen Hotel untergebracht und hatten nachmittags und abends jede Menge Gelegenheit, uns über unsere

Bücherschau 2014

Bücherschau 2014

Arbeitsweisen, Verlage, Agenten und Pläne auszutauschen. Dabei wurde auch eine tolle Idee geboren, über die ich jetzt aber noch nichts sagen darf – ein paar Monate müsst Ihr Euch noch gedulden.

In diesem Jahr war es das dann auch mit Lesungen. Jetzt kann ich mich wieder dem Schreiben und dem Entwickeln neuer Ideen widmen.

Gerade erreicht mich noch die schöne Nachricht, dass meine Trilogie um „Arthur und die Vergessenen Bücher“ im nächsten Jahr auch in Polen erscheinen wird. Das freut mich besonders, weil ich das Land und die Leute sehr mag.

Bei meiner Blogschreibfaulheit ist nicht sicher, ob ich in diesem Jahr noch etwas poste – deshalb wünsche ich Euch allen schon mal geruhsame Festtage und einen guten Rutsch.

Nachlese München

So, nun hat es mit dem Vorlesen für dieses Jahr ein Ende. Es war ein sehr schöner Abschluss im Münchner Kulturzentrum Gasteig, mit einem sehr interessierten Publikum. Und weil der Pilotenstreik bei Air Berlin erst einmal abgesagt wurde, kam ich am Abend auch wieder pünktlich zurück nach Duisburg.

Leider war „Arthur und die Stadt ohne Namen“ noch nicht aus der Druckerei gekommen, so dass ich bei meinem Besuch im Verlag ars edition lediglich einen Dummy in der Hand halten durfte. Aber es kann jetzt nur noch wenige Tage dauern, bis er da ist. Schließlich wird er bereits am 18. Januar erscheinen. Bei meinen nächsten Lesungen werde ich dann mehr darüber erzählen. Die werden, wie ich im Verlag erfahren habe, dann während der Leipziger Buchmesse stattfinden. Es wird zwei Lesungen im Rahmen von „Leipzig liest“ geben sowie eine auf der Buchmesse selbst (so ist es zumindest derzeit geplant).

Leipzig wird zudem der Ort der Premierenlesung aus meinem neuen Roman „Das Wörterbuch des Viktor Vau“ werden, der am 10. März 2011 bei Piper Fantasy erscheinen wird. Ich habe soeben einen Blick in die Vorankündigung des Verlages werfen können – und vor Freude einen Luftsprung gemacht. (Na ja, stimmt nicht ganz, aber innerlich schon …) Das Buch wird nämlich als Spitzentitel geführt und in einer Startauflage von 50.000 Exemplaren erscheinen! Wenn das keine guten Nachrichten sind! Wer selbst mal einen Blick reinwerfen möchte: Hier gibt es eine PDF-Datei der Ankündigung zum Download.

Das heißt, auch hier im Blog wird sich demnächst einiges tun. Denn ich werde es wieder einmal umbauen müssen, um neben meinen Kinder- und Jugendbüchern auch meine Titel für ältere Leser vorzustellen und zu begleiten. Vorher gibt’s aber noch, wie versprochen, alle fehlenden Infos zu Arthur 2 und 3, und die wird man auch in Zukunft hier finden (ebenso wie zu meinem neuen Jugendbuch für ars edition, an dem ich gerade arbeite – das wird allerdings erst in der ersten Jahreshälfte 2012 erscheinen).

Und jetzt geht’s erst einmal ins Wochenende!

Lesung und Buchverstecken in München

Dienstag, der 11. Mai, war ein herrlicher Tag in München. Die Sonne schien bereits am frühen Morgen, und ich konnte zum ersten Mal in diesem Jahr bereits um acht Uhr in der Frühe ohne Jacke oder Pullover durch die Straßen gehen. Die fleißigen Mitarbeiterinnen von arsEdition waren bereits zwei Stunden früher eingetroffen und hatten etwa 150 Exemplare von „Arthur und der Botschafter der Schatten“ in wetterfesten Plastiktüten im Leopoldpark versteckt, der dem Verlag direkt gegenüber liegt.

Der erste Anblick im Konferenzraum, in dem die Lesungen stattfinden sollten, haute mich gleich um: ein schöner alter Holzschrank, gefüllt mit lauter Exemplaren von „Arthur und die Vergessenen Bücher“. So sah das aus:

Kurz vor neun trudelten dann die fünf Schulklassen ein, die die Ehre hatten, vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinen bereits den zweiten Arthur finden und lesen zu dürfen. Ich fand es cool, dass eine der Klassen sogar seit zwei Wochen im Unterricht den ersten Band als Klassenlektüre liest! Das sollte Schule machen …

Extra für die Lesungen hatte ich mir drei neue Multimediashows gebastelt, mit Kamerafahrten und spezieller Tonmischung. Wie ich hinterher erfahren habe, kamen die ausgezeichnet an. Das werde ich zukünftig noch weiter verfeinern.

Während der ersten Lesung düste die andere Hälfte der Schüler bereits im Park rum und suchte den zweiten Band; die zweite Gruppe war dann nach der Lesung dran. Der Verlag hatte alles wirklich toll vorbereitet, mit einem großen Zelt, Bänken und Brotzeit im Hof, so dass es den Besuchern nie langweilig wurde.

Bei der Aktion war auch der Bayrische Rundfunk anwesend, der am folgenden Tag darüber einen kleinen Beitrag ausstrahlte. Da gab es dann nämlich noch eine Büchersuchaktion, diesmal allerdings für jeden, der Zeit und Lust dazu hatte. (Als ich abends zur U-Bahn ging, entdeckte ich übrigens auch noch ein Buch, das die Kinder übersehen hatten.)

Da Bayern 1 leider kein ausführliches Audioarchiv online bereitstellt (oder ich hab’s auf deren Website nicht gefunden), könnt ihr, wenn ihr Lust habt, den Beitrag auch hier hören: Bericht Bayern 1

Anschließend wurde ich mit einem leckeren Essen im Freien belohnt, bevor ich mich mit meiner Lektorin zu einer Besprechung des dritten Bandes zusammensetzte. Leider wurde der schöne Tag am Abend etwas getrübt. Zunächst verspätete sich der Flieger wegen Wartens auf einen Anschlussflug, dann war ein Passagier zu viel an Bord und das ganze Gepäck musste nochmal ausgeladen werden, um seinen Koffer rauszusuchen. Und als wir dann mit 90 Minuten Verspätung endlich starteten, flogen wir direkt in einen Gewittersturm, der uns bis fast nach Düsseldorf begleitete. Die Flugbegleiterinnen durften nur einmal kurz aufstehen, um uns einen Beutel mit Snacks zuzuwerfen …

Aber insgesamt war es ein toller Tag.

Lesung in München und Hörbuch

So, nachdem der dritte Arthur nun in den Händen meiner Lektorin liegt, deren Antwort ich natürlich gespannt erwarte, geht es morgen in den Flieger nach München. Da wird nämlich am Dienstag der zweite Band, „Arthur und der Botschafter der Schatten“, quasi offiziell der Öffentlichkeit übergeben. Eine Gruppe von 140 SchülerInnen kommt in den exklusiven Genuss, den Band bereits vier Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin lesen zu dürfen. Als kleinen Vorgeschmack werde ich zuvor aus dem ersten Band vorlesen. Weiterlesen